Mand peger i Husby Klitplantage

Die Geschichte hinter der Husby Klitplantage-Route

Foto: Adam Grønne

In Husby Klitplantage ist das Brausen der Nordsee in Bezug auf das tägliche Leben und Überlegen der örtlichen Bauern und Fischer schon immer ein ausschlaggebender Faktor gewesen.

Die Sandflucht bedeutete ein Problem für das Getreide auf den Feldern. 

Die Dünen-Landschaften entstanden, weil der Boden durch die landwirtschaftlichen Flächen sowie die Naturkräfte Meer und Wind erschöpft war.

Der Wind lässt den Sand über das Land wehen, wo er auf Hindernisse stößt und sich nach und nach in Form von Dünen ablagert. Die Felder der Bauern waren noch einige Kilometer ins Inland hinein vom Sand geplagt. Das Getreide wurde von Sand bedeckt und die Ernte nicht selten ruiniert.

1539 wurde es durch König Christian den 3. verboten, die Dünenvegetation zu zerstören. Dies war jedoch nicht ausreichend, um das Versanden zu verhindern, und Mitte der 1850'er lief die Kirche in Husby Gefahr, vom Sand bedeckt zu werden.

Zwei örtliche Bauern entschieden sich, nach Kopenhagen zu wandern, um Hilfe für die ausweglose Situation zu holen. König Frederik d. 7. erlaubte Ihnen, Ihre Sache vorzutragen, und hörte zu.

Als die Bauern nach Husby zurückgekehrt waren, wurde ein Gottesdienst einberufen. Der Pastor las den Brief des Königs vor, der erklärte, dass ein Förster nach Husby geschickt werden sollte, und alle Anwohner von Husby ihm helfen sollten.

Förster J.A.J. Drewsen kam im Pferdewagen von Tikøb in Nordseeland nach Husby. Er brachte Pflanzen und Samen mit, die den Grundstein für Husby Klitplantage legten. Anfangs war er unbeliebt, da er befahl, dass die Schafe nicht länger auf der Dünenheide grasen durften, weil sie die neuen Pflanzen zerstörten.

Nach und nach konnten die Bauern jedoch erkennen, dass die Pflanzen die Sandflucht bekämpften und sich ihre Ernte verbesserte, und Drewsen erhielt die ihm zugesicherte Unterstützung.

Drewsen war der erste Dünenförster in Husby Klitplantage. Die Bergkiefer Pinus Mugo erwies sich als effektiv, um die Sandflucht zu stoppen, und wuchs gut in der barschen Natur mit dem starken Wind und dem Salzwasser vom Meer.
Drewsen warf außerdem an mehreren Orten eine Eichel in den Boden.

1858 muss ein gutes Jahr zum Pflanzen gewesen sein, denn König Frederik der 7. war sehr zufrieden mit dem Resultat, als er drei Jahre später Husby Klitplantage und dem Herrenhaus Nr. Vosborg einen Besuch abstattete.

Drewsen und seine Nachkommen führten nach und nach weitere Baum- und Pflanzenarten in Husby Klitplantage ein.

Es gibt nach wie vor Bergkiefern in dem Gebiet und den Waldarealen. In den letzten Jahren unternahm man jedoch auch etwas, um die Dünenheide wieder etwas zur ursprünglichen Natur mit Wanderdünen und Dünenheide zurückzuführen.